Geschichte - Polisina

Der Name Polisina ist ein Kunstwort,
das im Laufe der Geschichte zusammengesetzt wurde. 

Die Namensgebung Polisina hat ihre Ursprünge aus dem griechischen Polys/Polyi = viel und dem lateinischen sinus/sina = Waldgebirge (Polyisina). Man sprach somit von einer reich bewaldeten Gegend. Entstanden ist dieses Wort um 1900, als die Vereine, besonders der Liederkranz, der Radfahrerclub usw. zu Waldfesten zusammenkamen und abseits der Alltagsmenge zu Christi Himmelfahrt oder Pfingsten im Gras unter Bäumen oder auf Lichtungen feierten.

Als in späterer Zeit dann italienische Gastarbeiter zum Eisenbahnbau der Strecke Würzburg – Nürnberg, die ja noch heute an gleicher Stelle verläuft, in Ochsenfurt Arbeit fanden, brachten sie ihren Brauch der Waldfeste unter dem Namen Polysina mit hierher. Hier konnten sie in Ruhe und unter Landsleuten ungestört feiern. Bei der Ochsenfurter Bevölkerung, hat sich im Rahmen der Völkerverständigung so das Wort Polisina im Kopf eingeprägt.

Ab Anfang der 60er Jahre wurde aus den unregelmäßigen Festen im Walde eine Art Brotzeitstation, eine kleine Hütte mit Bänken wurde eingerichtet. Diese wiederum wurde später zu einer Waldstube als Ausflugsziel ausgebaut (die Anfänge der heutigen Waldstube). Stück für Stück kamen dann auch Unterkunftsmöglichkeiten hinzu, bis dann 1978 das Landhotel, wie es in seiner heutigen Form existiert, entstanden ist.

Das Hotel wurde auf den Namen Polisina getauft, und man hat damit die Tradition fortgesetzt. Und seit jener Zeit heißt es im fränkischen Raum rund um Ochsenfurt „Heute gehen wir auf die Polisina“.

Diese Polisina hat sich dann 1996 nochmals vergrößert und wurde um das heute bestehende Tagungszentrum mit neuen Zimmern erweitert.

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